Seit September 2017 werden die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Jahrgangsstufe nach dem Modell der flexiblen Eingangsstufe unterrichtet.

In München immer noch einzigartig gilt dies für ALLE ersten und zweiten Jahrgangsstufen der Walliser Grundschule.

Jeweils hälftig werden in einer Klasse Erst- und Zweitklässler von äußerst (!) engagierten Lehrerinnen unterrichtet.

Sehr ungewohnt für die Eltern bietet dieses Modell eindrucksvolle und überzeugende pädagogische Argumente:

  • Alle Schüler werden verstärkt offen unterrichtet, d.h. sie lernen überwiegend im eigenen Tempo mit individuellen Lerninhalten. Dadurch müssen die Kinder selbstständig werden und Eigenverantwortung übernehmen. Ihre Selbstwirksamkeit nimmt deutlich zu.
  • Die Erstklässler haben einen Paten aus der zweiten Jahrgangsstufe an ihrer Seite, der sie begleitet. Zusammen bilden sie ein Tandem, das gemeinsam lernt. Die Lernfortschritte sind sehr beeindruckend.
  • Die Zweitklässler lernen nicht nur ihren Lernstoff der zweiten Jahrgangsstufe, sondern können auch mit den Erstklässlern wiederholen, das ist für viele Kinder ein großer Vorteil.
  • Dank den Flex-Klassen wurde der Schule eine Förderlehrerin zugewiesen, die die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen unterrichtet.

Weitere Merkmale dieses Flex-Modells entnehmen Sie bitte der Grafik (Grafiken: ISB Staatinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung) 

Dieses Modell ist trotz der vielen pädagogischen Vorteile in Bayern noch wenig verbreitet. Grund hierfür sind die hohen Kosten, die dem Freistaat Bayern entstehen. Umso mehr freut es uns, dass all unsere Erst- und Zweitklässler in Flex-Klassen unterrichtet werden dürfen.

Ab der dritten Jahrgangsstufe ist dies leider nicht mehr möglich.